AdventureWorks plant ein Dual-Stack-VNet in Westeuropa mit sowohl IPv4- (10.50.0.0/16) als auch IPv6-Adressräumen (2001:db8:abcd::/48). Sie haben zwei VMs bereitgestellt, aber das Team kann die VMs nicht über IPv6 anpingen. Welche Anforderung oder Einschränkung erklärt am ehesten das Fehlen der IPv6-Konnektivität?
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Richtige Antwort: Jede VM-NIC muss mit einer IPv6-Adresse konfiguriert werden (Azure weist einer VM-NIC nicht automatisch eine IPv6-Adresse zu) und das VM-Betriebssystem muss IPv6 aktiviert haben; zusätzlich müssen NSG-Regeln für IPv6 den Datenverkehr getrennt von IPv4-Regeln zulassen..
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Antwort ist, dass Azure einer VM-NIC nicht automatisch eine IPv6-Adresse zuweist; diese muss explizit konfiguriert werden. Zudem muss das VM-Betriebssystem IPv6 aktiviert haben, und Netzwerksicherheitsgruppen (NSGs) benötigen separate Regeln für IPv6-Datenverkehr, da IPv4-Regeln nicht für IPv6 gelten. Die anderen Optionen sind falsch: Azure Dual-Stack-VNets unterstützen IPv6 für VMs, nicht nur für PaaS-Dienste. IPv6 in Azure verwendet standardmäßig keine NAT64-Übersetzung für die interne VM-zu-VM-Konnektivität und erfordert kein Azure NAT Gateway für diesen Zweck. Dual-Stack-VNets erfordern kein Global VNet Peering, damit IPv6 innerhalb desselben VNets funktioniert.
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