Das Anwendungsteam eines Startups stellt eine neue mehrschichtige Anwendung in AWS bereit. Die Anwendung wird auf Amazon EC2-Instances in einer Auto Scaling-Gruppe hinter einem öffentlichen Network Load Balancer (NLB) ausgeführt und muss sowohl UDP- als auch TCP-Datenverkehr unterstützen. Zunächst wird sie Benutzer in einem geografischen Gebiet bedienen, aber das Team plant, auf mehrere AWS-Regionen zu expandieren, damit Bereitstellungen näher an den Endbenutzern platziert werden können. Sie möchten steuern, wie viel Datenverkehr jede Region während der schrittweisen Einführung neuer Versionen erhält, und sie müssen die First-Byte-Latenz und den Jitter für Benutzer minimieren. Wie sollte das Team die Netzwerkarchitektur gestalten, um diese Anforderungen zu erfüllen?
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Richtige Antwort: Erstellen Sie einen AWS Global Accelerator mit Listenern für die erforderlichen Ports. Konfigurieren Sie Endpunktgruppen für jede Region. Konfigurieren Sie einen Traffic Dial für die Endpunktgruppen, um den Datenverkehr zu den neueren regionalen Bereitstellungen zu steuern. Registrieren Sie die NLBs bei den Endpunktgruppen..
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Antwort ist die Verwendung von AWS Global Accelerator. Global Accelerator bietet feste IP-Adressen am Edge-Netzwerk von AWS und leitet den Datenverkehr über das globale AWS-Netzwerk zu den nächstgelegenen Endpunkten weiter, was die First-Byte-Latenz und den Jitter minimiert. Er unterstützt sowohl TCP- als auch UDP-Verkehr und ermöglicht die Registrierung von Network Load Balancern (NLBs) als Endpunkte. Die Traffic Dial-Funktion ermöglicht die prozentuale Steuerung des Datenverkehrs zu verschiedenen regionalen Endpunktgruppen, was ideal für schrittweise Rollouts ist. Die anderen Optionen sind weniger geeignet: CloudFront ist ein CDN, das hauptsächlich für HTTP/S-Inhalte optimiert ist und keine native UDP-Unterstützung bietet. Route 53 Weighted Routing könnte den Datenverkehr steuern, aber CloudFront würde die Anforderungen an Latenz und Jitter für den Nicht-HTTP/S-Verkehr nicht optimal erfüllen. S3 Transfer Acceleration ist für die Beschleunigung von Uploads zu S3 gedacht und nicht für die Weiterleitung von Anwendungsdatenverkehr. CloudFront mit Origin Groups und Latency Routing würde zwar Latenz berücksichtigen, aber wiederum nicht die UDP-Anforderung erfüllen und ist nicht die primäre Lösung für die globale Verteilung von TCP/UDP-Anwendungsdatenverkehr mit Traffic Dial-Kontrolle.
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