Delta E-Commerce verwendet Application Gateway v2 mit WAF_v2, um Checkout-Endpunkte zu schützen. Sie beobachten False Positives von der OWASP CRS 3.2 SQLi-Regel für eine legitime JSON-Nutzlast, die die Zeichenfolgen '=' und 'or' enthält. Sie möchten den globalen OWASP-Regelsatz aktiv halten, aber die spezifische Regel für den Pfad /api/checkout ausschließen, ohne die Regel global zu deaktivieren. Welche Konfiguration wird dies erreichen?
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Richtige Antwort: Erstellen Sie eine benutzerdefinierte WAF-Ausschlussregel: Gleichen Sie den Anfragetext für den Pfad /api/checkout ab und schließen Sie die spezifische OWASP-Regel-ID für SQLi (z. B. 942100) mithilfe der requestBody-Inspektion aus, die auf den Pfad /api/checkout beschränkt ist..
Warum dies die Antwort ist
Die Erstellung einer benutzerdefinierten WAF-Ausschlussregel ist die präziseste Methode, um False Positives zu beheben, ohne die Sicherheit global zu beeinträchtigen. Sie ermöglicht es Ihnen, die spezifische OWASP-Regel-ID (z. B. 942100 für SQLi) gezielt für den Pfad /api/checkout auszuschließen. Dies stellt sicher, dass der Rest Ihrer Anwendung weiterhin durch die OWASP CRS 3.2 SQLi-Regel geschützt ist. Das globale Deaktivieren der Regel würde die Anwendung anfällig machen. Das Bereitstellen eines separaten Gateways ist komplex und unnötig, da Ausschlussregeln für diesen Zweck existieren. Das Setzen der WAF auf den Modus 'Detection' würde die Bedrohungen nicht blockieren, sondern nur protokollieren, was den Schutz vor SQLi-Angriffen auf diesem Pfad aufheben würde.
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