Ein CE-Gerät (Customer Edge) bewirbt seine Routen gegenüber dem Dienstanbieter. Welche der folgenden Verantwortlichkeiten gehört zum PE und nicht zum CE?
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Richtige Antwort: VPNv4-Routen mit entsprechenden RD- und RT-Attributen in MP-BGP aufnehmen..
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Antwort ist, dass der Provider Edge (PE)-Router für die Aufnahme von VPNv4-Routen mit entsprechenden Route Distinguisher (RD) und Route Target (RT)-Attributen in MP-BGP verantwortlich ist. Dies ist eine Kernfunktion des PE-Routers in einem MPLS/VPN-Netzwerk, um Kundendatenverkehr zu isolieren und über das Service-Provider-Netzwerk zu transportieren. Falsche Optionen: Die Zuweisung von Route Distinguisher (RD) zu den IPv4-Präfixen des Kunden auf dem CE ist nicht korrekt. Der RD wird vom PE-Router verwendet, um die IPv4-Präfixe verschiedener Kunden in der globalen Routing-Tabelle des PE eindeutig zu identifizieren und in VPNv4-Routen umzuwandeln. Das Ausführen des IGP des Anbieters innerhalb des VRF des Kunden ist ebenfalls falsch. Das VRF (Virtual Routing and Forwarding) ist eine logische Routing-Instanz auf dem PE-Router, die die Routing-Informationen eines bestimmten Kunden isoliert. Das IGP des Anbieters (z.B. OSPF, IS-IS) läuft im globalen Routing-Table des Anbieters, nicht in den VRFs der Kunden. Die Terminierung von MPLS des Anbieters direkt auf dem CE ohne Beteiligung des PE ist nicht die Aufgabe des CE. Der CE-Router ist der Router des Kunden und hat keine direkte MPLS-Funktionalität im Kontext des Service-Provider-Netzwerks. MPLS wird zwischen den PE-Routern des Anbieters verwendet, um den VPN-Verkehr zu transportieren.
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