Ein Edge-Router R1 lernt 10.10.10.0/24 von einem ISP über eBGP und bewirbt es an einen internen iBGP-Nachbarn R2. R2 installiert die Route, kann aber die Next-Hop-Adresse der Route nicht erreichen. Was erklärt das Problem?
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Richtige Antwort: R1 hat den Next-Hop beim Bewerben an R2 nicht auf sich selbst gesetzt (iBGP behält standardmäßig den ursprünglichen Next-Hop bei).
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Antwort ist, dass R1 den Next-Hop beim Bewerben an R2 nicht auf sich selbst gesetzt hat. Standardmäßig behält iBGP den ursprünglichen Next-Hop bei, der von einem externen BGP-Nachbarn (eBGP) gelernt wurde. Wenn R1 die Route 10.10.10.0/24 von einem ISP über eBGP lernt, ist der Next-Hop die IP-Adresse des ISP-Routers. Wenn R1 diese Route an R2 weiterleitet, ohne den Next-Hop auf sich selbst zu ändern, versucht R2, den ISP-Router direkt zu erreichen, was fehlschlägt, da R2 keine direkte Verbindung zum ISP hat. Die Option "R2 muss next-hop-self auf seiner iBGP-Sitzung in Richtung R1 aktivieren" ist falsch, da next-hop-self auf dem Router konfiguriert wird, der die Route bewirbt (in diesem Fall R1), nicht auf dem empfangenden Router (R2). Die Option "BGP schreibt den Next-Hop für alle iBGP-Advertisements automatisch um und R2 hat einen Routing-Tabellenfehler" ist falsch, da iBGP den Next-Hop eben nicht automatisch umschreibt. Die Option "R1 hat die Route unterdrückt, weil die eBGP-TTL abgelaufen ist" ist falsch, da die TTL (Time To Live) die Weiterleitung von Paketen im IP-Netzwerk betrifft, nicht die Unterdrückung von BGP-Routen.
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