Ein Netzwerkingenieur muss Dual-Stack-Konnektivität (IPv4 und IPv6) zwischen dem Firmenbüro und einem AWS-Konto bereitstellen. Der lokale Router und die VPC unterstützen beide Dual-Stack. Das Unternehmen verfügt über zwei AWS Direct Connect-Verbindungen zum Büro. Die Verbindung muss für latenzempfindlichen Datenverkehr hochverfügbar und zuverlässig sein. Welche Optionen erfüllen diese Anforderungen? (Wählen Sie zwei.)
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Richtige Antwort: Erstellen Sie eine einzelne private virtuelle Schnittstelle (VIF) auf jeder Direct Connect-Verbindung. Fügen Sie dieser privaten VIF sowohl IPv4- als auch IPv6-BGP-Peerings hinzu. Konfigurieren Sie das lokale Gerät mit den von AWS bereitgestellten BGP-Nachbaradressen, um IPv4-Routen über das IPv4-Peering und IPv6-Routen über das IPv6-Peering zu annoncieren. Aktivieren Sie Bidirectional Forwarding Detection (BFD) für jede Peering-Sitzung., Erstellen Sie zwei private VIFs auf jeder Direct Connect-Verbindung: eine private VIF für die IPv4-Adressfamilie und eine private VIF für die IPv6-Adressfamilie. Konfigurieren Sie das lokale Gerät mit den von AWS bereitgestellten BGP-Nachbaradressen, sodass es IPv4-Routen über das IPv4-Peering und IPv6-Routen über das IPv6-Peering annonciert. Aktivieren Sie Bidirectional Forwarding Detection (BFD) für jede Peering-Sitzung..
Warum dies die Antwort ist
Beide korrekten Optionen beschreiben gültige Methoden zur Einrichtung von Dual-Stack-Konnektivität über Direct Connect mit Hochverfügbarkeit. Die erste korrekte Option nutzt eine einzelne private VIF pro Direct Connect-Verbindung und fügt dieser VIF sowohl IPv4- als auch IPv6-BGP-Peerings hinzu. Dies ist eine effiziente Konfiguration, da eine VIF beide Adressfamilien unterstützen kann. Die Aktivierung von BFD gewährleistet eine schnelle Fehlererkennung und somit Hochverfügbarkeit. Die zweite korrekte Option verwendet zwei private VIFs pro Direct Connect-Verbindung: eine für IPv4 und eine für IPv6. Auch dies ist eine von AWS unterstützte Konfiguration für Dual-Stack. BFD ist hier ebenfalls aktiviert, um die Anforderungen an Hochverfügbarkeit und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Die erste falsche Option ist ungeeignet, da sie versucht, IPv6-Routen über ein reines IPv4-Peering zu annoncieren, was nicht funktioniert. Die dritte falsche Option ist ungeeignet, da das Belassen der BFD-Einstellungen auf Standardwerten die Anforderungen an schnelle Fehlererkennung für latenzempfindlichen Datenverkehr nicht erfüllt. Die vierte falsche Option ist ungeeignet, da das Reduzieren des BGP-Hello-Timers zwar die Fehlererkennung beschleunigt, aber BFD die bevorzugte und robustere Methode für schnelle Fehlererkennung in Direct Connect-Umgebungen ist.
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