Ein Provider-PE-Router überträgt mehrere Kunden-VPNs über einen einzigen physischen Uplink. Der Provider muss eine aggregierte Bandbreite von 10 Mbit/s pro Kunde durchsetzen und dennoch eine Per-Flow-Policing innerhalb jedes Kunden anwenden. Welches ist die geeignete QoS-Architektur auf der Uplink-Schnittstelle?
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Richtige Antwort: Erstellen Sie eine übergeordnete Richtlinie, die den Uplink auf 10 Mbit/s formt, und hängen Sie untergeordnete Service-Richtlinien pro Kunde innerhalb ihrer Klassen an (hierarchisches QoS)..
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Option beschreibt hierarchisches QoS (HQoS), welches ideal für dieses Szenario ist. Eine übergeordnete Richtlinie formt den gesamten Uplink auf 10 Mbit/s pro Kunde, was die aggregierte Bandbreitenanforderung erfüllt. Innerhalb dieser übergeordneten Richtlinie ermöglichen untergeordnete Service-Richtlinien (Child Policies) eine detaillierte Per-Flow-Policing pro Kunde, wie gefordert. Die Konfiguration separater physischer Sub-Schnittstellen ist ineffizient und skaliert schlecht bei vielen Kunden. Nur untergeordnete Richtlinien ohne übergeordneten Shaper würden die aggregierte Bandbreite pro Kunde nicht garantieren und könnten zu Überlastung führen, bevor das Core-Netzwerk eingreift. Routing-Policy-Maps sind für die Steuerung des Routenverhaltens gedacht, nicht für die Bandbreitenbegrenzung oder Per-Flow-Policing auf Schnittstellen.
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