Ein Router empfängt Multicast-Pakete für (S,G), aber seine Unicast-Routing-Tabelle enthält keine Route zu S, was zu einem RPF-Check-Fehler führt. Wie behandelt der Router diese Multicast-Pakete standardmäßig?
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Richtige Antwort: Die Pakete verwerfen.
Warum dies die Antwort ist
Ein Reverse Path Forwarding (RPF)-Check ist ein grundlegender Sicherheitsmechanismus im Multicast-Routing. Wenn ein Router Multicast-Pakete empfängt, prüft er, ob das Paket über die Schnittstelle ankommt, die er für das Erreichen der Quell-IP-Adresse (S) des Pakets verwenden würde. Wenn die Unicast-Routing-Tabelle des Routers keine Route zu S enthält, kann der RPF-Check nicht erfolgreich durchgeführt werden. In diesem Fall geht der Router davon aus, dass das Paket nicht über den erwarteten Pfad ankommt, was auf eine Schleife oder einen Spoofing-Versuch hindeuten könnte. Standardmäßig verwirft der Router solche Pakete, um Schleifen zu verhindern und die Netzwerkintegrität zu wahren. Die anderen Optionen sind falsch, da sie entweder andere Multicast-Mechanismen beschreiben (wie PIM Register oder Kapselung zum RP) oder ein Verhalten, das den RPF-Check umgehen würde, was nicht dem Standardverhalten entspricht.
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