Ein Techniker hat einen GRE-Tunnel konfiguriert, um natives IPv6 zwischen zwei Standorten zu übertragen, aber der IPv6-Verkehr wird nicht durch den Tunnel weitergeleitet. Der Tunnel wurde mit dem Standardbefehl 'tunnel mode gre ip' erstellt. Welche einzelne Änderung behebt das Problem?
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Richtige Antwort: Ändern Sie den Tunnelmodus auf ipv6ip (tunnel mode ipv6ip) und weisen Sie den Tunnelschnittstellen IPv6-Adressen zu..
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Antwort ist, den Tunnelmodus auf 'ipv6ip' zu ändern und den Tunnelschnittstellen IPv6-Adressen zuzuweisen. Der Standard-GRE-Tunnelmodus 'tunnel mode gre ip' kapselt IPv4-Pakete in ein anderes IPv4-Paket. Um natives IPv6 über einen GRE-Tunnel zu transportieren, muss der Tunnel so konfiguriert werden, dass er IPv6-Pakete direkt kapselt. Dies geschieht mit dem Befehl 'tunnel mode ipv6ip', der IPv6-Pakete in ein IPv4-Paket kapselt. Zusätzlich müssen den Tunnelschnittstellen IPv6-Adressen zugewiesen werden, damit sie als Endpunkte für den IPv6-Verkehr dienen können. Eine IPv6-ACL auf der physischen Schnittstelle würde den Datenverkehr filtern, aber nicht die grundlegende Kapselungsmethode ändern. 'ipv6 unicast-routing' ist eine globale Konfiguration und nicht spezifisch für die Tunnelschnittstelle oder die Kapselung. Eine IPv6-Krypto-Map ist für die Verschlüsselung gedacht und nicht für die grundlegende Transportmethode von IPv6 über GRE.
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