Ein Unternehmen hat eine Lift-and-Shift-Migration einer lokalen Oracle-Datenbank auf eine speicheroptimierte Amazon EC2 Linux-Instance durchgeführt. Die Instance verwendet ein 1 TB großes Provisioned IOPS SSD (io1) EBS-Volume, das für 64.000 IOPS konfiguriert ist. Nach der Migration ist die Speicherleistung der Datenbank langsamer als lokal. Welche Lösung verbessert die Speicherleistung?
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Richtige Antwort: Weitere Provisioned IOPS SSD (io1) EBS-Volumes hinzufügen und OS-Tools verwenden, um einen LVM-Stripe über diese zu erstellen..
Warum dies die Antwort ist
Die Leistung von Provisioned IOPS SSD (io1) EBS-Volumes ist durch die Instance-Bandbreite und die Volume-Größe begrenzt. Ein einzelnes io1-Volume kann maximal 64.000 IOPS erreichen. Um diese Grenze zu überwinden und die Leistung zu steigern, können mehrere io1-Volumes mit LVM (Logical Volume Manager) zu einem Stripe-Set zusammengefasst werden. Dies ermöglicht es, die IOPS-Leistung der einzelnen Volumes zu aggregieren und so die Gesamt-IOPS für die Datenbank zu erhöhen. Die Erhöhung der IOPS eines einzelnen io1-Volumes über 64.000 IOPS ist nicht möglich, da dies die maximale Obergrenze ist. Eine Vergrößerung des Volumes allein erhöht nicht die maximalen IOPS, sondern nur die Speicherkapazität. Ein Wechsel des Instance-Typs ohne Anpassung des Speichers würde das Problem der Speicherleistung nicht beheben, da die Engstelle bei den EBS-Volumes liegt.
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