Ein Unternehmen muss so wenige Datensätze wie möglich aufbewahren, Compliance-Anforderungen erfüllen und die Vernichtung nicht mehr benötigter Datensätze sicherstellen. Welche der folgenden Optionen beschreibt am besten die Richtlinie, die diese Anforderungen erfüllt?
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Richtige Antwort: Aufbewahrungsrichtlinie.
Warum dies die Antwort ist
Eine Aufbewahrungsrichtlinie (Retention Policy) legt fest, wie lange Daten gespeichert werden müssen und wann sie sicher vernichtet werden können. Dies erfüllt alle genannten Anforderungen: die Minimierung der Datensatzanzahl, die Einhaltung von Compliance-Vorschriften (die oft Mindest- oder Höchstaufbewahrungsfristen vorschreiben) und die Gewährleistung der sicheren Löschung nicht mehr benötigter Daten. Eine Sicherheitsrichtlinie (Security Policy) ist zu allgemein und konzentriert sich auf den Schutz von Daten, nicht auf deren Lebenszyklus. Eine Klassifizierungsrichtlinie (Classification Policy) kategorisiert Daten nach Sensibilität, regelt aber nicht deren Aufbewahrungsdauer. Eine Zugriffskontrollrichtlinie (Access Control Policy) definiert, wer auf welche Daten zugreifen darf, hat aber keinen direkten Bezug zur Aufbewahrung oder Vernichtung.
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