In einem 4-Knoten-Hyper-V-Failovercluster, der Cluster Shared Volumes (CSV) verwendet, beobachten Sie während Wartungsfenstern eine hohe Leselatenz, wenn ein CSV in den umgeleiteten I/O-Modus wechselt. Sie möchten die Auswirkungen auf die Leseleistung für VMs während dieser Perioden und generell reduzieren. Was sollten Sie konfigurieren?
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Richtige Antwort: Erhöhen Sie die CSV-Cache-Größe des Clusters und stellen Sie sicher, dass sie aktiviert ist..
Warum dies die Antwort ist
Das Erhöhen der CSV-Cache-Größe und die Sicherstellung, dass sie aktiviert ist, ist die effektivste Lösung. Der CSV-Cache (auch bekannt als Cluster Shared Volume Block Cache) speichert häufig gelesene Daten im RAM des Hosts, wodurch die Notwendigkeit reduziert wird, auf den Speicher zuzugreifen. Dies ist besonders vorteilhaft im umgeleiteten E/A-Modus, da Leseanforderungen über das Netzwerk an den Koordinator-Knoten umgeleitet werden müssen, was zu Latenz führt. Ein größerer Cache kann mehr Daten im Speicher halten und so die Leseleistung verbessern. Das Deaktivieren von SMB Multichannel würde die Leistung verschlechtern, da es die Bandbreite und Fehlertoleranz für SMB-basierte Kommunikation reduziert. Das Ändern des CSV-Zugriffsmodus dauerhaft auf File System Redirected würde die Latenzprobleme verschärfen, da alle E/A-Vorgänge über das Netzwerk umgeleitet würden. Das Verschieben von VHDX-Dateien während der Wartung ist unpraktisch und würde zusätzliche Ausfallzeiten verursachen. Das Aktivieren des Write-Back-Cache auf dem NTFS-Volume würde die Schreibleistung verbessern, hat aber keinen direkten Einfluss auf die Leselatenz.
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