Sie haben einen Azure Key Vault namens KV1 und drei Webserver, auf denen Sie eine Anwendung namens App1 bereitstellen werden. Was sollten Sie in die Lösung aufnehmen, um App1 das Abrufen eines Secrets aus KV1 zu ermöglichen, während die Anzahl der Berechtigungsvergaben minimiert und das Prinzip der geringsten Rechte befolgt wird?
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Richtige Antwort: Eine benutzerseitig zugewiesene verwaltete Identität.
Warum dies die Antwort ist
Eine benutzerseitig zugewiesene verwaltete Identität ist die beste Lösung. Sie kann mehreren Azure-Ressourcen (hier: den drei Webservern) zugewiesen werden, was die Verwaltung vereinfacht und die Anzahl der Berechtigungsvergaben minimiert. Da die Identität unabhängig von der Lebensdauer einer einzelnen Ressource ist, kann sie einmal erstellt und den Webservern zugewiesen werden. Dies folgt dem Prinzip der geringsten Rechte, da nur die Identität Zugriff auf den Key Vault hat und nicht jede einzelne Anwendung oder jeder Server separat authentifiziert werden muss. Eine systemseitig zugewiesene verwaltete Identität wäre an einen einzelnen Webserver gebunden, was bei drei Servern zu dreifachem Verwaltungsaufwand führen würde. RBAC-Berechtigungen sind zu grob, um den Zugriff auf einzelne Secrets zu steuern, und ein Service Principal erfordert die manuelle Verwaltung von Anmeldeinformationen, was das Risiko erhöht und nicht dem Prinzip der geringsten Rechte entspricht.
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