Sie haben fünf Windows Server-VMs, die jeweils eine andere Webanwendung hosten. Sie planen, ein Azure Application Gateway zu verwenden, um alle Anwendungen über denselben Hostnamen (www.contoso.com) und unterschiedliche URL-Pfade (z. B. https://www.contoso.com/app1 für die erste Anwendung) bereitzustellen. Sie müssen den Datenverkehr basierend auf dem URL-Pfad weiterleiten. Welche Application Gateway-Konfiguration sollten Sie erstellen oder ändern?
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Um den Datenverkehr basierend auf dem URL-Pfad an verschiedene Backend-Anwendungen weiterzuleiten, müssen Sie Regeln im Application Gateway konfigurieren. Regeln definieren, wie das Application Gateway eingehende Anforderungen verarbeitet und an Backend-Pools weiterleitet. In diesem Szenario würden Sie pfadbasierte Regeln (Path-based routing) verwenden, um Anfragen wie /app1 an den entsprechenden Backend-Pool für die erste Anwendung zu senden. HTTP settings definieren Parameter für die Kommunikation zwischen dem Application Gateway und den Backend-Servern (z. B. Port, Protokoll, Cookie-basierte Affinität), aber nicht die Weiterleitungslogik selbst. Listeners sind für die Annahme eingehender Verbindungen zuständig (z. B. Port 443 für HTTPS) und leiten diese an Regeln weiter. Rewrites (Umschreibungen) ändern die URL oder Header der Anfrage, bevor sie an den Backend-Server gesendet wird, sind aber nicht für die grundlegende pfadbasierte Weiterleitung zuständig.
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