Sie leiten ein Projekt zum Bau eines Solarparks für eine neue Wohnsiedlung. Die Regierung wird ab dem 1. Januar die Steuern auf erneuerbare Energien senken. Der Lieferant warnt, dass Paneele, die für die Lieferung am 20. Dezember bestellt wurden, sich bis Anfang Januar verzögern könnten, während Ihr Team auch von den Weihnachtsfeiertagen im Dezember betroffen sein wird. Wie sollte der Projektmanager dieses Risiko angehen?
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Richtige Antwort: Aktualisieren Sie das Risikoregister und nutzen Sie die Gelegenheit..
Warum dies die Antwort ist
Die korrekte Antwort ist, das Risikoregister zu aktualisieren und die Gelegenheit zu nutzen. Das Szenario beschreibt ein potenzielles Problem (Lieferverzögerung und Feiertage), das zu einer Verzögerung über den 1. Januar hinaus führen könnte. Dies ist ein negatives Risiko. Gleichzeitig bietet die Steuersenkung ab dem 1. Januar eine Chance (positives Risiko), wenn die Lieferung danach erfolgt. Ein guter Projektmanager identifiziert und bewertet beides. Das Aktualisieren des Risikoregisters ist ein grundlegender Schritt im Risikomanagement. Die Überprüfung des Lieferantenvertrags ist zwar Teil der Due Diligence, adressiert aber nicht direkt das Management des identifizierten Risikos und der Chance. Darauf zu bestehen, dass der Lieferant die Ware liefert, ist ein Eskalationsversuch, der möglicherweise nicht realistisch ist und die zugrunde liegende Unsicherheit nicht löst. Das Risiko einfach zu akzeptieren und das Register zu aktualisieren, wäre eine passive Reaktion, die die potenzielle Chance ignoriert, die sich aus der Verzögerung ergeben könnte.
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