Sie produzieren 20.000 CSV-Dateien pro Stunde (jeweils <4 KB) von On-Premise zu GCP über eine 50-Mbit/s-Verbindung mit 200 ms Latenz unter Verwendung einer SFTP-VM. Das Volumen kann saisonal doppelt so hoch sein. Welche zwei Maßnahmen sollten Sie ergreifen? (Wählen Sie zwei)
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Richtige Antwort: Gestalten Sie die Ingestion neu, um Dateien mit gsutil parallel in einen Cloud Storage-Bucket hochzuladen, Bündeln Sie ~1.000 Dateien in TAR-Archiven, übertragen Sie die TARs und entpacken Sie sie in der Cloud.
Warum dies die Antwort ist
Die aktuelle Einrichtung mit SFTP und einer 50-Mbit/s-Verbindung ist ineffizient für 20.000 kleine Dateien pro Stunde, besonders bei 200 ms Latenz. Jede Datei erfordert einen separaten Handshake, was die Latenz stark beeinflusst. Das Neugestalten der Ingestion mit gsutil cp -m (paralleler Upload) ist eine effektive Lösung, da es mehrere Dateien gleichzeitig hochlädt und die Latenz pro Datei reduziert. Das Bündeln kleiner Dateien in TAR-Archiven vor dem Transfer reduziert die Anzahl der einzelnen Übertragungen erheblich, minimiert den Overhead durch Latenz und verbessert den Gesamtdurchsatz. Das Erhöhen der Bandbreite allein löst das Problem des hohen Latenz-Overheads bei vielen kleinen Dateien nicht. Eine Komprimierung pro Datei ist bei Dateien unter 4 KB oft nicht sehr effektiv und kann die CPU-Last erhöhen, ohne den Durchsatz wesentlich zu verbessern. Die Verwendung eines S3-kompatiblen Endpunkts und des Storage Transfer Service ist eine Option, aber die genannten Lösungen sind direkter und oft einfacher zu implementieren für dieses spezifische Problem.
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