Welcher TCP-Parameter wird angepasst, um das Fragmentierungsrisiko über einen GRE/IP-Tunnel zu reduzieren?
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Richtige Antwort: MSS.
Warum dies die Antwort ist
Die Anpassung der Maximum Segment Size (MSS) ist entscheidend, um Fragmentierung über einen GRE/IP-Tunnel zu reduzieren. MSS definiert die maximale Größe des Datensegments, das eine TCP-Verbindung senden kann, ohne dass IP-Fragmentierung auftritt. Da GRE/IP-Tunnel zusätzliche Header hinzufügen, verringert sich die effektive Maximum Transmission Unit (MTU) des Pfades. Wenn die MSS nicht entsprechend reduziert wird, können TCP-Segmente, die größer als die verbleibende MTU nach Hinzufügen der Tunnel-Header sind, fragmentiert werden. Fragmentierung führt zu Overhead und potenziellen Leistungsproblemen. MTU (Maximum Transmission Unit) ist die maximale Paketgröße auf Layer 3, die ein Interface senden kann. Obwohl die MTU des Tunnels angepasst werden kann, ist die MSS-Anpassung auf TCP-Ebene effektiver, da sie direkt die Größe der Nutzdaten steuert, die TCP sendet. MRU (Maximum Receive Unit) ist die maximale Paketgröße, die ein Interface empfangen kann, und spielt keine direkte Rolle bei der Vermeidung von Fragmentierung beim Senden. Die Window Size (Fenstergröße) steuert den Datenfluss und die Anzahl der unbestätigten Segmente, die gesendet werden können, hat aber keinen direkten Einfluss auf die Fragmentierung.
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