Wie vereinfacht die Cisco SD-Access Control Plane das Routing im Vergleich zu herkömmlichen Designs?
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Richtige Antwort: Die Trennung von EID und RLOC reduziert die Größe der Routing-Tabellen..
Warum dies die Antwort ist
Cisco SD-Access nutzt eine Trennung von Endpoint Identifiers (EIDs) und Routing Locators (RLOCs), um das Routing zu vereinfachen. EIDs identifizieren Endpunkte im Overlay-Netzwerk, während RLOCs die physischen Standorte (Underlay) der Fabric-Edge-Nodes darstellen. Diese Trennung ermöglicht es, dass die Underlay-Routing-Tabellen nur die RLOCs der Fabric-Nodes enthalten müssen, anstatt detaillierte Informationen über jeden einzelnen Endpunkt. Dies reduziert die Größe der Routing-Tabellen erheblich und verbessert die Skalierbarkeit. Die Option "Routing-Adjazenzbeziehungen sind nicht mehr erforderlich" ist falsch, da Adjazenzbeziehungen im Underlay-Netzwerk weiterhin für das Erreichen der RLOCs benötigt werden. "Router fragen alle Routen beim Map Server ab" ist ebenfalls falsch; der Map Server (LISP Map-Server) speichert EID-zu-RLOC-Mappings, aber Router fragen nicht alle Routen dort ab, sondern nur bei Bedarf. "Vollständige Routing-Tabellen werden geteilt..." ist das Gegenteil des SD-Access-Prinzips; die Trennung von EID und RLOC soll gerade die Notwendigkeit vollständiger Routing-Tabellen auf jedem Router vermeiden.
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