Microsoft MD-102: Identität, Zugriff und bedingter Zugriff — Lernleitfaden

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Überblick

Identität, Zugriff und bedingter Zugriff in Microsoft 365 legen fest, wie Benutzer, Geräte und Apps für den Zugriff auf Unternehmensressourcen authentifiziert und autorisiert werden. Azure AD Conditional Access (CA) wertet Signale wie Benutzer- und Gerätestatus, Standort und Risiko aus, um Kontrollen wie MFA, konforme Geräte, App-Schutz und Sitzungseinschränkungen durchzusetzen. Risikobasierte Richtlinien von Azure AD Identity Protection automatisieren die Behebung von Problemen bei kompromittierten Benutzern und riskanten Anmeldungen. Primary Refresh Tokens (PRTs) ermöglichen nahtloses Single Sign-On auf in Azure AD eingebundenen Geräten, während Enterprise State Roaming für eine produktive Benutzererfahrung über verschiedene Geräte hinweg sorgt. Privileged Identity Management erzwingt die Just-in-Time-Rechteerweiterung für Administratoren. Schließlich ist eine gut strukturierte Azure AD-Gruppenstrategie fundamental für eine präzise Zielgruppenadressierung sowohl in Intune als auch im bedingten Zugriff.

Bedingter Zugriff: Bedingungen, Gewährungssteuerungen, benannte Standorte und MFA-Strategie

Bedingter Zugriff wertet Bedingungen aus und wendet Gewährungs-/Sitzungssteuerungen an, um bei der Token-Ausstellung eine Ja/Nein-Entscheidung zu treffen. CA-Richtlinien werden nach der primären Authentifizierung und vor der Ausstellung eines Zugriffstokens ausgewertet.

Wichtige Bedingungen, die Sie beherrschen müssen:

Gewährungssteuerungen definieren, was für den Zugriff erfüllt sein muss:

Sitzungssteuerungen gestalten das Verhalten nach der Authentifizierung:

Best Practices für den Richtlinienlebenszyklus:

Benannte Standorte und vertrauenswürdige IP-Bereiche:

MFA-Strategie – benutzerbasierte MFA vs. bedingter Zugriff mit MFA:

Identity Protection, Benutzer- und Anmelderisiko und die Rolle des PRT beim nahtlosen SSO

Azure AD Identity Protection (AIP) berechnet probabilistische Risiken mithilfe von maschinellem Lernen und Microsoft Threat Intelligence:

Richtlinien:

Primary Refresh Token (PRT) und nahtloses SSO auf in Azure AD eingebundenen Geräten:

Enterprise State Roaming, PIM und Gruppenstrategie für präzises Targeting

Enterprise State Roaming (ESR):

Privileged Identity Management (PIM) für Just-in-Time-Administratorzugriff:

Azure AD-Gruppen für das Targeting in Intune und CA:

Zusammenfassung: Sichere moderne Zugriffsmuster

Ein robustes Muster für Cloud-First-Endpunkte:

Praktisches Problemszenario

Fabrikam, Inc. führt für seine weltweite Belegschaft in Azure AD eingebundene Windows 11-Laptops mit Intune-Verwaltung ein. Die Sicherheitsanforderungen umfassen das Blockieren der Legacy-Authentifizierung, das Erzwingen von MFA basierend auf dem Risiko, die Vorschrift konformer Geräte für den Zugriff auf Microsoft 365, die Aktivierung von SSO und die Minimierung von Reibungsverlusten für Benutzer durch häufige Abfragen. Administratoren dürfen ihre Berechtigungen nur bei Bedarf erweitern. Benutzer sollen ihre Desktop-Personalisierung auch auf neuen Geräten beibehalten.

  1. Baseline für den bedingten Zugriff implementieren
  1. MFA und Gerätekonformität für Microsoft 365 erfordern
  1. Risikobasierten Schutz mit Identity Protection aktivieren
  1. Benannte Standorte einrichten
  1. Nahtloses SSO über PRT auf in Azure AD eingebundenen Geräten sicherstellen

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und stellen Sie sicher, dass die Zeitsynchronisierung und das TPM fehlerfrei sind. Warum: Das PRT bietet gerätegebundenes SSO, erfüllt gegebenenfalls die MFA-Anforderungen von CA und eliminiert wiederholte Abfragen.

  1. Intune-Konformität und Zielgruppenadressierung mit Azure AD-Gruppen konfigurieren
  1. Privilegierten Zugriff mit PIM steuern
  1. Enterprise State Roaming aktivieren

Dieses Design nutzt Conditional Access für die kontextbezogene Durchsetzung, Identity Protection für die automatisierte Risikobehebung, PRT für reibungsloses SSO auf in Azure AD eingebundenen Geräten, Intune und dynamische Gruppen für eine präzise Richtlinienzuweisung, PIM für die Just-in-Time-Administration und ESR für eine konsistente Benutzererfahrung – alles im Einklang mit Zero Trust und betrieblicher Effizienz.


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