Google PCNE: Private Konnektivität zu Google und verwalteten Diensten — Lernleitfaden

Teil des Google Professional Cloud Network Engineer — Lernleitfaden. Üben Sie mit verifizierten Antworten im Google-Prüfungscenter, oder absolvieren Sie zeitlich begrenzte Übungstests auf ExamRoll.io.

Überblick

Private Konnektivität zu Google und verwalteten Diensten umfasst Muster, die es Workloads ermöglichen, mit Google APIs, von Google verwalteten Producer-Netzwerken und Diensten von Drittanbietern ohne öffentliche IP-Adressen zu kommunizieren. Die Ziele sind die Reduzierung des Risikos der Datenexfiltration, die Vereinfachung der Compliance und die Verbesserung der Vorhersagbarkeit, indem der Traffic auf privaten Pfaden gehalten wird. Zu den Kernbausteinen gehören Private Google Access (und eingeschränkte Endpunkte), Private Services Access (für private IPs zu von Google verwalteten Diensten), Private Service Connect (für die Veröffentlichung und Nutzung privater Dienste zwischen Producer und Consumer, einschließlich Google APIs), VPC Service Controls (für Daten-Perimeter), Cloud NAT (für privaten ausgehenden Traffic ins öffentliche Internet) und DNS-Mapping für eine deterministische Endpunktauswahl.

Der Erfolg des Designs hängt von drei Entscheidungen ab:

Fehlermodi entstehen häufig durch die Routenauswahl, die DNS-Reihenfolge, den regionalen Geltungsbereich von Endpunkten oder Perimeter-Regeln, die Aufrufe unbemerkt ablehnen. Validieren Sie jede Schicht: Namensauflösung, Route, Firewall, Endpunkt-Zustand und Service-Richtlinie.

Private Google Access, eingeschränkte Endpunkte und Endpunktauswahl

Private Google Access (PGA) ermöglicht es VMs und GKE-Knoten ohne externe IP-Adressen, Google APIs und Dienste über die Anycast-VIPs von Google zu erreichen. Der Zugriff erfolgt über das Standard-Internetgateway der VPC, nicht über Cloud NAT. Er wird pro Subnetz aktiviert.

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Abwägungen:

Für On-Premises-Clients können Sie privaten Zugriff auf Google APIs bereitstellen, indem Sie entweder 199.36.153.4/30 und/oder 199.36.153.8/30 über Cloud VPN/Interconnect an die On-Premises-Umgebung ankündigen (mit dem Standard-Internetgateway in der VPC als Next-Hop) oder indem Sie PSC-Endpunkte (siehe unten) bereitstellen und das On-Premises-DNS auf diese Endpunkte verweisen.

Private Services Access und Private Service Connect

Private Services Access (PSA) bietet private IP-Konnektivität zu von Google verwalteten Producer-Netzwerken, die Dienste wie Cloud SQL (private IP) und Memorystore hosten. Sie weisen in Ihrer VPC einen RFC1918-Bereich zu, den Google verwenden kann, und stellen eine Peering-Verbindung zum Service-Producer-Netzwerk her.

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Private Service Connect (PSC) erweitert die private Konnektivität auf:

Producer-Consumer-Modell:

Design-Einschränkungen und Kompromisse:

Häufige Fehlermodi:

VPC Service Controls, Perimeter, Ingress/Egress und DNS-Mapping

VPC Service Controls (VPC-SC) definieren Service-Perimeter um von Google verwaltete Ressourcen, um Datenexfiltration zu verhindern. Innerhalb eines Perimeters müssen Anfragen an geschützte Dienste von Projekten innerhalb des Geltungsbereichs stammen und alle konfigurierten Zugriffsebenen (Access Levels) erfüllen.

Fallstricke:

Muster für ausgehenden Traffic, hybrider Zugriff und Fehlerbehebung

Muster für ausgehenden Traffic für private Workloads:

Hybride Clients (On-Premises oder andere Clouds):

Fehlerbehebung und Überprüfung:

Praktisches Problemszenario

Contoso Research führt Analysen in zwei Regionen durch (us‑east1, europe‑west1). Sicherheitsvorgaben schreiben vor, dass keine VM eine öffentliche IP-Adresse haben darf, Google APIs privat und unter der Kontrolle von VPC Service Controls erreichbar sein müssen, On-Premises-Benutzer privaten Zugriff auf eine Cloud SQL-Instanz (mit privater IP) benötigen und ein SaaS eines Partners privat genutzt werden muss. Eine Drittanbieter-NGFW ist der standardmäßige Next Hop für ausgehenden Traffic.

  1. Privaten Google-Zugriff und eingeschränkte Endpunkte aktivieren
  1. VPC Service Controls Perimeter erstellen
  1. Cloud SQL mit Private Services Access bereitstellen
  1. Privaten On-Premises-Zugriff auf Google APIs bereitstellen
  1. Das Partner-SaaS über Private Service Connect nutzen
  1. Cloud NAT für Nicht-Google-Internet-Egress beibehalten
  1. Validieren und überwachen

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